Anzeige
 

die Geschichten stammen nicht von mir ich habe Sie beim Rummstöbern gesehen und sehr schön gefunden.

                                                    

                                           

 

 Mein Leben dauert 10 bis 15 Jahre . Jede Trennung von Dir wird fuer mich Leiden bedeuten . Bedenke es , wen Du mich anschaffst !

2 ) Gib mir Zeit , zu verstehen , was Du von mir verlangst !

3 ) Pflanze Vertrauen in mich -- ich lebe davon !

4)Zuerne mir nie lange und sperre mich zur Strafe nicht ein ! Du hast Deine Arbeit , Dein Vergnuegen und Deine Freunde -- ich habe nur Dich .
5 ) Sprich manchmal mit mir . Wenn ich auch Deine Worte nicht verstehe , so doch Deine Stimme , die sich an mich wendet .

6 )Wisse, wie immer an mir gehandelt wird - ich vergesse es nie !

7 ) Bedenke , ehe Du mich schlaegst , dass meine Kiefer mit Leichtigkeit die Knoechelchen Deiner Hand zerquetschen koennten , dass ich aber keinen Gebrauch davon mache .

8 ) Ehe Du mich bei der Arbeit " unwillig", schimpfst, " bockig" oder " faul ", bedenke : Vielleicht plagt mich ungeeignetes Futter , vielleicht war ich zulange der Sonne ausgesetzt oder mein Herz ist verbraucht .

9 ) Kuemmere Dich um mich , wenn ich alt werde - auch Du wirst einmal alt sein .

10 ) Geh jeden schweren Gang mit mir . Sage nie : " ich kann sowas nicht sehen " oder " Es soll in meiner Abwesenheit geschehen . "

Alles ist leichter fuer mich mit Dir

                                                              

------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Hundeaugen
sind Augen, die aus der Seele kommen,
aus dem tiefsten Inneren von einem Tier.

Hundeaugen
tragen alle Liebe in sich,
die es auf dieser Welt gibt
und schenken sie dir.

Hundeaugen
fehlt die Fähigkeit zu lügen,
unehrlich zu sein, gemein.

Sieht dich ein Hund
mit seinen Augen an,
merkst du, dass dieses Tier
nur lieben kann.

Hundeaugen
sind nie von Hass erfüllt.
Was immer ein Hund tut,
es ist in seinen Augen gut.

Hundeaugen
sprechen wie ein Mund,
doch er sagt nur gutes,
unser Hund

Hundeaugen
lassen dich nie im Stich,
was immer dich quält,
und ist dein Leben zerstört.

Bist du allein
und keiner gibt dir Liebe,
keiner sagt:
"Ich mag dich."
Keiner sagt:
"Ich brauch dich."
Keiner bleibt bei dir
wenn alle gegangen sind.

Dann gibt es etwas,
das es doch tut:
Die Augen
deines Hundes!

                                                       

------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Der beste Freund..

Ich war einmal ein kleiner Hund
Wog anfangs nur ein gutes Pfund
Da kamen alle Leut daher,
Sie liebten meine Kleinheit sehr. 

In Menschenarmen warm geborgen
Nahm mich ein Frauchen mit nach Haus
Ein Leben lang für mich zu sorgen
Versprach sie mir, mir süßen Maus. 

Alles, was ein Hund so braucht
Bekam ich, und viel Liebe auch.
Da fing ich an mich zu vergrößern
Bin heute groß wie ein Kalb,
wer kann daran etwas verbessern?

Frauchens Liebe ist mitgewachsen
Sagt immer zu mir " Braver Hund".
Nur ihre scheinbar guten Freunde
erscheinen nicht mehr.
Ich bin der Grund. 

Seitdem hat Frauchen mich befördert
Ich bin "ihr Freund, der gute Hund".

                                                          

------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Du liegst und schläfst.
Sonnenstrahlen auf Deinem Fell.
Wohlig reckst und streckst Du Dich.
Wovon träumst Du kleiner Hund?
Hast noch nicht viel Gutes erlebt
in Deinem kurzen Leben.
Und doch vertraust Du mir.
Weißt, dass Menschehände schlagen können
und Du leckst mir doch die Hand.
Weißt, dass Menschenbeine treten können
und schläfst doch zu meinen Füßen.
Weißt, wie Menschen schreien können
und wartest doch auf ein Wort von mir.
Weißt, wohin dich Menschen brachten
und folgst mir doch auf Schritt und Tritt.
Danke...kleiner Hund

                                                 

------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Ohne Dich
hätte mein Staubsauger längere Ruhepausen.

Ohne Dich
wäre mein Fussboden immer blitz - blank.

Ohne Dich
hätte mein Teppich noch alle Fransen.

Ohne Dich
würde mir das Sofa alleine gehören.

Ohne Dich
würden meine Stofftiere ewig leben.

Ohne Dich
müßte ich nicht im Regen rausgehen.

Ohne Dich
würde ich nicht ständig über Spielzeug stolpern.

Ohne Dich
hätten meine Stühle keine Sondermuster.

Ohne Dich
hätte ich beim Essen kein schlechtes Gewissen.

Ohne Dich mein geliebter Hund
wäre ich jedoch todunglücklich.

                                                         

------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Er ist mein drittes Auge, das über die Wolken blickt.
Mein drittes Ohr, das über die Winde lauscht.
Er ist ein Teil von mir, der sich bis zum Meer erstreckt.

Wie er sich an meine Beine lehnt,
beim leisesten Lächeln mit dem Schwanz wedelt,
seinen Schmerz zeigt, wenn ich ohne ihn ausgehe,
all das sagt mir tausendmal,
dass ich der einzige Grund seines Daseins bin.

Habe ich Unrecht, verzeiht er mir mit Wonne.
Bin ich wütend, bringt er mich zum Lachen.
Bin ich glücklich, wird er vor Freude fast verrückt.
Mach ich mich zum Narren, sieht er darüber hinweg.
Gelingt mir etwas, lobt er mich.

Ohne ihn bin ich ein Mensch unter vielen.
Mit ihm bin ich stark.
Er ist die Treue selbst.
Er lehrt mich die Bedeutung der Hingabe.
Durch ihn erfahre ich seelischen Trost und inneren Frieden.
Er lehrt mich verstehen, wo vorher meine Ignoranz war.

Sein Kopf auf meinem Knie heilt meine menschlichen Schmerzen.
Seine Gegenwart schützt mich
vor Dunkelheit und Unbekanntem.
Er versprach auf mich zu warten, wann und wo auch immer,
denn ich könnte ihn ja brauchen.

Und ich brauche ihn - wie schon immer

Er ist eben mein Hund

                                                       

------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Herz gesucht, auch leicht getragen,
und nicht kreislaufstörungsfrei,
aber fähig gut zu schlagen
und vor allem herzlich treu.

Das im dünnen wie im dicken
stehts Gefährte bleibt und Freund
und aus völlig freien Stücken
ehrlich ist - und nicht nur scheint.

Das nicht lügt und nicht gemein ist,
und nie anderen sich verschreibt,
das, wenn man in der Not allein ist,
trotzdem da ist, und auch bleibt.

Herz gesucht! - und schon gefunden,
klug, bescheiden und gesund,
treu sogar mit Überstunden :
Denn ich habe einen Hund.

-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Botschaft aus dem Himmel!!!


Letzte Nacht stand ich an deinem Bett,
um einen Blick auf dich zu werfen,
und ich konnte sehen das du weintest,
und nicht schlafen konntest.
Während du eine Träne wegwischtest,
winselte ich leise um dir zu sagen:
"Ich bin es, ich hab dich nicht verlassen.
Ich bin wohl auf, es geht mir gut und ich bin hier!"

Heute morgen beim Frühstück,
da war ich ganz nah bei dir,
und ich sah dich den Kaffee einschenken,
während du daran dachtest,
wie oft früher deine Hände zu mir herunter gewandert sind.

Ich war heute mit dir beim Einkaufen,
deine Arme taten dir weh vom tragen.
Ich sehne mich danach dir zu helfen
und wünschte ich hätte mehr tun können.

Heute war ich auch mit dir an meinem Grab,
welches du mit so viel Liebe pflegst.
Aber glaube mir: Ich bin nicht dort!

Ich ging zusammen mit dir zum Haus,
du suchtest nach dem Schlüssel.
Ich berührte dich mit der Pfote und sagte:
"ich bin es!"

Du sahst so müde aus, als du dich auf der Couch sinken ließest.
Ich versuchte mit aller Macht,
dich spüren zu lassen,
dass ich bei dir bin.

Ich kann dir jeden Tag so nahe sein,
um dir mit Gewissheit zu sagen:
"Ich bin nie fortgegangen!"

Du hast ganz ruhig auf der Couch gesessen,
dann hast du gelächelt,
und ich glaube du wußtest...in der stille des Abends...
dass ich ganz in der nähe war.

Der Tag ist vorbei,
ich sehe dich gähnen und sage dir:
"Gute Nacht, Gott schütze dich. Wir sehen uns morgen früh!"

Und wenn für dich die Zeit gekommen ist, 
den Fluß; der uns beide trennt, zu überqueren,
werde ich zu dir hinüber eilen,
damit wir endlich wieder zusammen sind.

Es gibt so viel das ich dir zeigen muß,
und es gibt so viel für dich zu sehen.

Hab Geduld, setze deine Lebensreise fort.......

dann komm.....
komm Heim zu mir...

------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Jetzt das Gegenteil: Warum Hunde besser sind als Männer!


Hunde kommen nicht betrunken nach Hause und wollen mit Dir ins Bett.
Hunde bemerken es nicht, wenn Deine Frisur mal nicht richtig sitzt.
Hunde verstehen es, wenn Du weinst.
Hunde beglotzen keine Frauen am Strand.
Hunde schmusen so lange, wie Du Lust dazu hast.
Hunde bringen keine Kriegskameraden ohne Vorankündigung mit.
Hunde versprechen nie, es nie wieder zu tun - egal worum ES sich handelt.
Hunde lieben Dich mehr als sonst irgend jemanden.
Hunde kneifen keine Kellnerinnen in Raststätten.
Hunde lieben auch Deine Freunde.
Hunde schämen sich Deiner nie in der Öffentlichkeit.
Hunde verbringen nie den Sonntag Nachmittag mit fussballschauen, außer mit Dir.
Hunde werden Deiner nie langweilig und suchen sich jemand jüngeres oder aufregenderes.
Hunde vergraben sich beim Frühstück nicht hinter einer Zeitung.
Hunde kritisieren Deine Haushaltsführung nicht.
Hunde lieben Dich bedingungslos.
Hunde verbessern nie Deine Grammatik.
Hunde stören sich nicht daran, wie lange Du telefonierst.
Du brauchst Dich nie zu fragen, ob Dein Hund Dich wirklich liebt.
Hunde fordern nie nach der Fernbedienung für den Fernseher.
Hunde kaufen nie 'Penthouse'.
Hunde machen keine negativen Kommentare über Deine Figur.
Hunde meckern nie über Deine Kochkünste.
Hunde nehmen nie Kunden in Oben-Ohne-Bars mit.
Hunde fordern nie Sex als 'Deine Pflicht'.
Für Deinen Hund bist Du immer die Nummer Eins.

------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Der allerbeste Hund auf der Welt

Es gibt nicht vieles auf der Welt
das mich verzaubert hält!
Doch als ich Dich gesehn
war’s um mich geschehen.

Du bist so lieb und voller Leben,
mit Dir kann ich auf Wolken schweben.
Wenn ich in Deine Augen schau
dann ist der Himmel wieder blau!

Ohne ein einziges Wort,
nimmst Du meine Sorgen fort.
Ich bin so froh das ich Dich habe,
Du erhellst die dunklen Tage!

Mit Dir fing das Leben ganz neu an,
was hast Du nur mit mir getan?
Ich liebe Dich und das hat einen Grund
Du bist der allerbeste Hund!

Du schenkst mir Dein ganzes Vertrauen,
und ich kann immer auf Dich bauen!
Hab ich mal wenig Zeit für Dich zeigst du keinen Groll
du bist mein allerliebster ! Troll!

Irgendwann werden wir uns trennen müßen,
dann zerbricht die Welt unter meinen Füßen!
Vielleicht haben wir noch viel Zeit,
Ich liebe Dich bis in alle Ewigkeit !!!!

------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Der beste Freund..

Ich war einmal ein kleiner Hund
Wog anfangs nur ein gutes Pfund
Da kamen alle Leut daher,
Sie liebten meine Kleinheit sehr. 

In Menschenarmen warm geborgen
Nahm mich ein Frauchen mit nach Haus
Ein Leben lang für mich zu sorgen
Versprach sie mir, mir süßen Maus. 

Alles, was ein Hund so braucht
Bekam ich, und viel Liebe auch.
Da fing ich an mich zu vergrößern
Bin heute groß wie ein Kalb,
wer kann daran etwas verbessern?

Frauchens Liebe ist mitgewachsen
Sagt immer zu mir " Braver Hund".
Nur ihre scheinbar guten Freunde
erscheinen nicht mehr.
Ich bin der Grund. 

Seitdem hat Frauchen mich befördert
Ich bin "ihr Freund, der gute Hund". 

------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Vorbereitung auf den neuen Welpen
Schütte kalten Apfelsaft auf den Teppichboden und laufe barfuss im Dunkeln herum. 
Gleich nach dem Aufwachen: stelle dich in den Regen (solang es noch stockfinster ist) und wiederhole: Guter Hund, mach Pipi,beeil Dich, mach schon... 
Bedecke Deine beste Kleidung mit Hundehaaren. Bei dunkler Kleidung verwende helle Haare und bei heller Kleidung dunkleHaare. Außerdem lasse in deinem Morgen-Kaffee einige Hundehaare schwimmen. 
Spiel Fangen mit einem nassen, schleimigen Tennisball. 
Renn' barfuss durch den Schnee, um das Gartentor zu schließen. 
Wirf einen Wäschekorb mit sauberer Wäsche um und verteile die Stücke über den ganzen Boden. 
Lass Deine Unterwäsche im Wohnzimmer liegen, denn dorthin bringt sie der Hund sowieso. (Besonders dann, wenn man Gäste hat). 
Spring aus deinem Sessel, kurz bevor deine Lieblingssendung im Fernsehen vorbei ist und renne zur Tür, schreiend: Nein! Nein! Mach das draußen. Versäume den Schluss deiner Sendung. 
Schütte morgens Schokopudding auf den Teppich und warte bis nach der Arbeit, um es sauber zu machen. 
Nimm einen Schraubenzieher und schnitze Löcher in ein Bein deines Esstisches - es wird sowieso angekaut. 
Nimm eine warme, weiche Decke aus dem Trockner und roll dich in sie ein. Dieses Gefühl hast du, wenn ein Welpe auf deinem Schoß einschläft.

------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Entschuldigung eines Hundebesitzers


Auch Hundebesitzer können aus Fehlern lernen!

Liebe Mitmenschen, die ihr keine Hunde habt und (ich betone und) diese auch nicht leiden könnt!

Ihr habt ja so Recht!

Was sind wir Hundebesitzer nur für ein schreckliches Volk? Und zwar alle.
Egal, ob Dackelbesitzer, Kampfhund,- Mischlings, Doggen- oder Mopsbesitzer. Wir sind alle schlechte Menschen und schlechte Menschen haben keine guten Hunde. Und ja: unsere Hunde haben Zähne, also sind sie böse!

Es tut mir so leid! Ich möchte mich entschuldigen und euch mitteilen, dass ich aus meinen Fehlern gelernt habe:

Ich werde mich nie wieder auf einem öffentlichen Waldweg aufhalten, wenn ihr, liebe Fahrradfahrer, diesen benutzen möchtet. Dabei finde ich es völlig in Ordnung, wenn ihr nicht klingeln, nicht bremsen, geschweige denn eine kleine Kurve um mich und meinen Hund herum fahren wollt. Der Wald gehört Euch!

Ich werde nie wieder einem schlecht gelaunten Rentner widersprechen, der mich mit übelsten Schimpfworten belegt, weil ich einen Hund habe (der an der Leine neben mir läuft und den Rentner nicht mal angeatmet hat!). Rentner dürfen das. Rentner müssen auch nicht grüßen, schon gar keine Hundebesitzer.

Ich finde es völlig in Ordnung, wenn im Sommer Heerscharen von Menschen in die Naherholungswälder einfallen und dort ungehemmt ihre Notdurft verrichten. Menschen dürfen das. Ich erkläre meinem Hund, dass es unfein ist, menschliche Hinterlassenschaften in der Nähe des Wegesrandes aufzuspüren. Menschen finden das ekelig! Nur Hundebesitzer müssen Kot-Tüten bei sich tragen.

Liebe Mütter! Natürlich dürft ihr Euren Kindern im Wald die Windeln wechseln. Das ist ja auch völlig legal. Bei all den mütterlichen Pflichten ist es wirklich auch zuviel verlangt, die Windeln in die nächste Mülltonne zu werfen. Werft sie ruhig in die Büsche. Dann frisst mein Hund eben heute mal frisches Baby-Häufchen. Das bringt Abwechslung auf den Speiseplan!

Liebe Mitmenschen, die ihr so romantisch in freier Natur grillt. Ist er nicht herrlich, unser Rhein? Man kann sich an seinen Ufern so wunderbar erholen. Natürlich ist man danach viel zu müde, um seinen Müll wieder mitzunehmen. Das ist ja völlig verständlich! Nicht wahr, liebes Ordnungsamt? Da kneift man gerne mal ein Auge zu. Mein Hund, der dankenswerter Weise ja am Rhein ohne Leine laufen darf (Danke, Danke! Danke!) kann sich nie entscheiden, ob er zuerst in eine zertrümmerte Bierflasche treten oder an Euren Grillresten ersticken soll!

Liebe Jogger, natürlich habt ihr Recht. Im Wald muss man nie mit unvorhersehbaren Dingen rechnen. Im Wald dürfen weder Kinder, langsame ältere Menschen, noch Hunde Euren Weg kreuzen und euch nötigen, euer Tempo zu drosseln oder einen kleinen Ausfallschritt zu machen. Der Wald gehört Euch! Wir Hundebesitzer können unserem Hund ja auch einfach auf einem
Laufband im Wohnzimmer Bewegung verschaffen!

Ich erwarte nie wieder, dass man höflich Danke sagt, wenn ich meinen Hund am Wegesrand ins Platz lege, damit eine Riesengruppe laut klappernder Nordic Walker ungestört ihres Weges ziehen kann. Nordic Walker müssen nicht "Danke" sagen. Niemand muss "Danke" zu mir sagen. Ich bin ein Hundebesitzer!

Liebe Mitmenschen, ich habe meinen Hund ausgebildet und ihm Gehorsam beigebracht, damit er im Wald nicht atmet, wenn sich uns ein Nicht-Hunde-Mögender-Mensch nähert.

Ich habe meinem Hund beigebracht, liegen zu bleiben, wenn eine ängstliche Person sich uns nähert, damit wir anschließend beschimpft werden.

Ich nehme gerne Rücksicht auf meine Mitmenschen, ohne ähnliches zurück zu erwarten!

Und noch eins: Liebe wohlwollende Rentner und Hunde-Mögende Mitmenschen!
Ich weiß, dass es Euch gibt. Vereinzelt habe ich Euch auch schon getroffen. Gerne würde ich mich öfter mit euch unterhalten und mein Hund mag es, wenn ihr ihn streichelt. Leider sind wir immer auf der Flucht! Nehmt es uns nicht übel, wenn wir uns andauernd hinter irgendwelchen Büschen verstecken.
Verratet uns nicht! Wir sind illegale Waldbesucher!

Danke!
(Unbekannter Verfasser)

-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Das Wörterbuch des Hundes

Leine:
Ein Riemen der an dein Halsband gebunden wird und dir ermöglicht, deinen Menschen überall dorthin zu führen, wo du es willst.

Sabbern:
Ist das, was du tun mußt, wenn deine Menschen etwas zu essen haben und du nicht. Um es richtig zu machen, mußt du so nah wie möglich bei ihnen sitzen und traurig gucken, den Sabber auf den Boden tropfen lassen, oder noch besser auf ihren Schoß.

Schnüffeln:
Eine soziale Geste, wenn du anderen Hunden begegnest.

Fahrräder:
Zweirädrige Trainingsmaschine, erfunden für Hunde, um ihr Körpergewicht zu kontrollieren. Um maximalen Erfolg zu erzielen, mußt du dich hinter einem Busch verstecken und hervorschnellen, laut bellen und einige Meter neben dem Rad her rennen. Der Fahrer wird dann seitwärts schlingern und ins Gebüsch fallen, während du stolz weiterziehst.

Mülleimer:
Eine Tonne, die deine Nachbarn einmal in der Woche rausstellen, um deinen Scharfsinn zu prüfen. Du mußt dich auf die Hinterpfoten stellen, und versuchen, den Deckel mit der Nase zu öffnen. Wenn du es richtig machst, wirst du belohnt mit Margarinepapier zum zerreißen, Rinderknochen zum fressen und schimmeligen Brotkrusten.

Taubheit:
Dies ist eine Krankheit,die Hunde befällt, wenn ihre Menschen möchten dass sie drinnen bleiben, wenn sie draußen bleiben möchten. Symptome sind unter anderem ausdrucksloses Anstarren der Person, ferner Wegrennen in die entgegengesetzte Richtung oder Hinlegen.

Hundebett:
Jede weiche, saubere Oberfläche, wie z.B. die weiße Tagesdecke im Gästezimmer oder das neu aufgepolsterte Sofa im Wohnzimmer.

Donner:
Dies ist das Signal dafür, dass die Welt untergeht. Menschen verhalten sich bewundernswert ruhig während eines Gewittersturms, so dass es nötig ist, sie vor der Gefahr zu warnen durch unkontrolliertes Trampeln, Schnaufen, wildes Augenrollen, und ihnen "auf den Fersen bleiben".

Papierkorb:
Dies ist ein Hundespielzeug, gefüllt mit Papier, Briefumschlägen und altem Bonbonpapier.
Wenn dir langweilig ist, schmeiß ihn um und verteile den Inhalt im ganzen Haus, bis deine Leute wieder nach Hause kommen.

Sofas:
Sind für Hunde das selbe, wie für den Menschen Servietten. Nach dem Essen ist es nett, vor dem Sofa hin und her zu rennen und die Barthaare daran zu reinigen.

Baden:
Dies ist ein Prozess, bei dem die Menschen den Boden, sich selbst und die Wände durchnässen.
Du kannst ihnen hierbei helfen wenn du dich häufig und kräftig schüttelst.

Anspringen:
Die Antwort eines jeden gut erzogenen Hundes auf den Befehl "Sitz".
Besonders lohnend, wenn dein Mensch "ausgehfertig" gekleidet ist. Unglaublich eindrucksvoll vor Veranstaltungen in Abendkleidung.

Anstupsen:
Der beste Weg die Aufmerksamkeit deiner Menschen zu erregen, wenn sie gerade Kaffee oder Tee trinken.

Rempeln:
Die letzte Möglichkeit, wenn das normale Anstupsen nicht den gewünschten Erfolg bringt, besonders wirkungsvoll in Kombination mit Schnüffeln (s.o.) .

Liebe:
Ein Gefühl intensiver Zuneigung, freizügig verteilt und ohne Einschränkung.
Der beste Weg deine Liebe zu zeigen, ist mit dem Schwanz zu wedeln. Wenn du Glück hast, wird dein Mensch dich lieben.

-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Leitlinien für den Hund: 

Wenn du merkst, dass du dich übergeben musst, spring so schnell wie möglich auf den Sessel oder das Sofa! Solltest du das nicht mehr schaffen, dann stell' dich auf den Perserteppich (wenn es bei dir keinen Perserteppich gibt, dann tut's auch jeder andere gute Teppich). 

Begleite Besucher immer ins Badezimmer! Besondere Aktionen sind hier nicht nötig, es reicht völlig aus, wenn du da sitzt und sie anstarrst. 

Erlaube im Haus keine geschlossenen Türen! Sollte ein Zimmer nicht für dich zugänglich sein, stell dich auf die Hinterbeine und hämmere mit deinen Vorderpfoten gegen die Tür. 

Wenn du die Zubereitung des Essens überwachst, setzt dich am besten eng hinter den linken Fuß des Koches! Da er dich nicht sehen kann, hast du eine 100%ige Chance von ihm getreten zu werden. Anschließend wird er dich umgehend auf den Arm nehmen und versuchen, dich mit dem Essen zu trösten. 

Wenn eine Tür für dich geöffnet wurde, ist es überhaupt nicht notwendig, sie auch zu benutzen! Wenn du dir z.B. die Tür nach draußen hast öffnen lassen, stell dich am besten so, dass du halb drin und halb draußen bist. Du kannst dir dann die Zeit nehmen, über Probleme nachzudenken, denen du dich schon immer einmal widmen wolltest. Diese Maßnahme bietet sich besonders bei sehr kaltem Wetter an, bei Regen, Schnee und in der Mücken-Saison. 

Wenn du von draußen rein kommst, suche dir als erstes eine passende Stelle zum Pinkeln! 

Lass dich niemals abtrocknen, nachdem du gebadet worden bist! Lauf stattdessen zum Bett deiner Menschen, spring hinein und trockne dich dort auf den Bezügen ab. Dies ist besonders wirkungsvoll, wenn deine Menschen gerade selber schlafen gehen wollten. 

Spiel den "Ertappten". Wenn deine Menschen nach Hause kommen, leg sofort deine Ohren an, klemm den Schwanz zwischen die Beine, nimm das Kinn runter und setze eine ganz besonders schuldbewusste Miene auf. Dann kannst du dir anschauen, wie deine Menschen das ganze Hause absuchen, um deine Missetat zu entdecken. (Beachte: das wirkt natürlich nur, wenn du absolut nichts angerichtet hast!) 

Lass dir von deinen Menschen ein neues Kunststück beibringen. Wiederhole es perfekt. Wenn deine Menschen nun jemand anderem demonstrieren wollen, welch klugen Hund sie doch haben, schau sie mit völlig leeren Augen an. Tu so, als ob du überhaupt nicht begreifst, was sie da von dir wollen. 

Erziehe deine Menschen zur Geduld. Lass dir beim Gassigehen Zeit, schnüffle an jedem Steinchen, erwäge und verwerfe es als geeignete Pinkelstelle, während dein Mensch wartet. Gib deinem Menschen das Gefühl, dass von der richtigen Wahl deiner Pinkelstelle das Schicksal der Erde abhängt. 

Setze deinen Menschen in den Mittelpunkt. Wähle beim Spaziergang immer einen Platz für dein großes Geschäft, an dem möglichst viele andere Menschen sind. Lass dir viel Zeit und stelle sicher, dass es auch jeder mitkriegt. (Beachte: das ist ganz besonders wirkungsvoll, wenn dein Mensch weder Taschentücher noch Plastiktüte dabei hat!) 

Wenn dir während eures Spazierganges ein fremder Mensch begegnet, fang sofort an zu husten und zu würgen. 

Stell deine eigenen Regeln auf. Bring den Ball nicht jedes Mal zurück, wenn dein Mensch mit dir Apportieren spielen will. Es ist ziemlich lustig, wenn dein Mensch durch das dickste Gebüsch kriecht, nur um wieder an den Ball zu kommen. 

Versteck dich vor deinen Menschen. Begrüße sie nicht an der Tür, wenn sie nach Hause kommen. Verstecke dich stattdessen gut - sie werden sofort glauben, dass dir etwas schrecklich zugestoßen ist. (Beachte: rühre dich so lange nicht, bis einer von ihnen kurz vor dem Nervenzusammenbruch ist.) 

Nimmt dir Zeit, wenn du von deinem Menschen ins Haus gerufen wirst. Schleich so langsam wie irgend möglich zur Tür. 30 Minuten bevor morgens der Wecker deines Menschen klingelt, solltest du ihn aufgeregt wecken. Er wird schnellstens mit dir rausgehen, um dich pinkeln zu lassen. Wenn du wieder im Haus bist, schlafe sofort ein. (Beachte: Menschen können für gewöhnlich nicht wieder einschlafen, wenn sie morgens draußen waren! Das wird sie zum Wahnsinn treiben!)

(Verfasser unbekannt, gefunden im Internet)

-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Heute bin ich gestorben. Ihr habt genug von mir gehabt. Ihr habt mich ins Tierheim gebracht. Es war überfüllt.Wahrscheinlich bin ich unter einem unglücklichen Stern geboren. Jetzt liege ich in einem schwarzen Plastiksack.Mein Halsband, was zu klein war und schmutzig, hat die Frau, die mich auf die ewigen jagdfelder geschickt hat, abgemommen. Das und die kaum benutzte Leine, die ihr hiergelassen habt, wird ein anderer Welpe bekommen.
Hätte es sein können das ich immernoch bei euch zu hause ware,wenn ich die Schuhe nicht zerkaut hätte?Ich wußte nur, das es Leder ist und vor mir auf den Boden lag.Ich wollte nur spielen, ihr hattet vergessen Hundespielzeug zu kaufen.
Hätte es sein können das ich noch bei euch zu hause wär,wenn ich Stubenrein gewesen wär? Ihr habt meine Nase darein gedrückt, ich verstand es nicht. Es gibt doch Bücher und Schulen, wo man lernen kann,wie man einen Welpen so etwas beibringt.
Hätte es sein können das ich noch bei euch zu hause wär, wenn ich nicht gebellt hätte?
Aber ich habe doch nur gesungen: Ich bin da, ich bin da!!!
Ich bin erschrocken, ich bin so einsam!!!
Ich möchte euer bester Freund werden.
Hätte es sein können das ich noch bei euch zu hause wär, wenn ihr mich gelehrt hättet, mich richtig zu benehme? 
Nach der ersten Woche habt ihr keine Zeit mehr für mich gefunden.Ich habe den ganzen Tag auf euch gewartet.

HEUTE BIN ICH GESTORBEN!!!

------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Wie konntest du nur?
Eine Geschichte zum nachdenken!
"How Could You?" 
(Übersetzt aus dem Amerikanischen von Elvira Rösch & Nicole Valentin-Willis)
Als ich noch ein Welpe war, unterhielt ich Dich mit meinen Possen und brachte Dich zum Lachen. Du nanntest mich Dein Kind, und trotz einer Anzahl durchgekauter Schuhe und so manchem abgeschlachteten Sofakissen wurde ich Dein bester Freund. Immer wenn ich "böse" war, erhobst Du Deinen Finger und fragtest mich "Wie konntest Du nur?" - aber dann gabst Du nach und drehtest mich auf den Rücken, um mir den Bauch zu kraulen. 
Mit meiner Stubenreinheit dauerte es ein bisschen länger als erwartet, denn Du warst furchtbar beschäftigt, aber zusammen bekamen wir das in den Griff. Ich erinnere mich an jene Nächte, in denen ich mich im Bett an Dich kuschelte und Du mir Deine Geheimnisse und Träume anvertrautest, und ich glaubte, das Leben könnte nicht schöner sein. Gemeinsam machten wir lange Spaziergänge im Park, drehten Runden mit dem Auto, holten uns Eis (ich bekam immer nur die Waffel, denn "Eiskrem ist schlecht für Hunde", sagtest Du), und ich döste stundenlang in der Sonne, während ich auf Deine abendliche Rückkehr wartete. 
Allmählich fingst Du an, mehr Zeit mit Arbeit und Deiner Karriere zu verbringen - und auch damit, Dir einen menschlichen Gefährten zu suchen. Ich wartete geduldig auf Dich, tröstete Dich über Liebeskummer und Enttäuschungen hinweg, tadelte Dich niemals wegen schlechter Entscheidungen und überschlug mich vor Freude, wenn Du heimkamst und als Du Dich verliebtest. 
Sie, jetzt Deine Frau, ist kein "Hundemensch" - trotzdem hieß ich sie in unserem Heim willkommen, versuchte ihr meine Zuneigung zu zeigen und gehorchte ihr. Ich war glücklich, weil Du glücklich warst. Dann kamen die Menschenbabies, und ich teilte Deine Aufregung darüber. Ich war fasziniert von ihrer rosa Haut und ihrem Geruch und wollte sie genauso bemuttern. Nur dass Du und Deine Frau Angst hattet, ich könnte ihnen wehtun, und so verbrachte ich die meiste Zeit verbannt in einem anderen Zimmer oder in meiner Hütte. Oh, wie sehr wollte auch ich sie lieben, aber ich wurde zu einem "Gefangenen der Liebe". 
Als sie aber grösser waren, wurde ich ihr Freund. Sie krallten sich in meinem Fell fest, zogen sich daran hoch auf wackligen Beinchen, pieksten ihre Finger in meine Augen, inspizierten meine Ohren und gaben mir Küsse auf die Nase. Ich liebte alles an ihnen und ihre Berührung - denn Deine Berührung war jetzt so selten geworden - und ich hätte sie mit meinem Leben verteidigt, wenn es nötig gewesen wäre. 
Ich kroch heimlich in ihre Betten, hörte ihren Sorgen und Träumen zu, und gemeinsam warteten wir auf das Geräusch Deines Wagens in der Auffahrt. Es gab einmal eine Zeit, da zogst Du auf die Frage, ob Du einen Hund hättest, ein Foto von mir aus der Brieftasche und erzähltest Geschichten über mich. In den letzten Jahren hast Du nur noch mit "Ja" geantwortet und das Thema gewechselt. Ich hatte mich von "Deinem Hund" in "nur einen Hund" verwandelt, und jede Ausgabe für mich wurde Dir zum Dorn im Auge. 
Jetzt hast Du eine neue Berufsmöglichkeit in einer anderen Stadt, und Du und sie werdet in eine Wohnung ziehen, in der Haustiere nicht gestattet sind. Du hast die richtige Wahl für "Deine" Familie getroffen, aber es gab einmal eine Zeit, da war ich Deine einzige Familie. 
Ich freute mich über die Autofahrt, bis wir am Tierheim ankamen. Es roch nach Hunden und Katzen, nach Angst, nach Hoffnungslosigkeit. Du fülltest die Formulare aus und sagtest "Ich weiss, Sie werden ein gutes Zuhause für sie finden". Mit einem Achselzucken warfen sie Dir einen gequälten Blick zu. Sie wissen, was einen Hund oder eine Katze in "mittleren" Jahren erwartet - auch mit "Stammbaum". Du musstest Deinem Sohn jeden Finger einzeln vom Halsband lösen, als er schrie "Nein, Papa, bitte! Sie dürfen mir meinen Hund nicht wegnehmen!" Und ich machte mir Sorgen um ihn und um die Lektionen, die Du ihm gerade beigebracht hattest: über Freundschaft und Loyalität, über Liebe und Verantwortung, und über Respekt vor allem Leben. Zum Abschied hast Du mir den Kopf getätschelt, meine Augen vermieden und höflich auf das Halsband und die Leine verzichtet. Du hattest einen Termin einzuhalten, und nun habe ich auch einen. 
Nachdem Du fort warst, sagten die beiden netten Damen, Du hättest wahrscheinlich schon seit Monaten von dem bevorstehenden Umzug gewusst und nichts unternommen, um ein gutes Zuhause für mich zu finden. Sie schüttelten den Kopf und fragten "Wie konntest Du nur?". 
Sie kümmern sich um uns hier im Tierheim so gut es eben geht. Natürlich werden wir gefüttert, aber ich habe meinen Appetit schon vor Tagen verloren. Anfangs rannte ich immer vor ans Gitter, sobald jemand an meinen Käfig kam, in der Hoffnung, das seiest Du - dass Du Deine Meinung geändert hättest - dass all dies nur ein schlimmer Traum gewesen sei... oder ich hoffte, dass es zumindest jemand wäre, der Interesse an mir hätte und mich retten könnte. Als ich einsah, dass ich nichts aufzubieten hatte gegen das vergnügte Um-Aufmerksamkeit-Heischen unbeschwerter Welpen, ahnungslos gegenüber ihrem eigenen Schicksal, zog ich mich in eine ferne Ecke zurück und wartete. 
Ich hörte ihre Schritte als sie am Ende des Tages kam, um mich zu holen, und trottete hinter ihr her den Gang entlang zu einem abgelegenen Raum. Ein angenehm ruhiger Raum. Sie hob mich auf den Tisch und kraulte meine Ohren und sagte mir, es sei alles in Ordnung. Mein Herz pochte vor Aufregung, was jetzt wohl geschehen würde, aber da war auch ein Gefühl der Erleichterung. Für den Gefangenen der Liebe war die Zeit abgelaufen. Meiner Natur gemäß war ich aber eher um sie besorgt. Ihre Aufgabe lastet schwer auf ihr, und das fühlte ich, genauso wie ich jede Deiner Stimmungen erfühlen konnte. 
Behutsam legte sie den Stauschlauch an meiner Vorderpfote an, während eine Träne über ihre Wange floss. Ich leckte ihre Hand, um sie zu trösten, genauso wie ich Dich vor vielen Jahren getröstet hatte. Mit geübtem Griff führte sie die Nadel in meine Vene ein. Als ich den Einstich fühlte und spürte, wie die kühle Flüssigkeit durch meinen Körper lief, wurde ich schläfrig und legte mich hin, blickte in ihre gütigen Augen und flüsterte "Wie konntest Du nur?" 
Vielleicht verstand sie die Hundesprache und sagte deshalb "Es tut mir ja so leid". Sie umarmte mich und beeilte sich mir zu erklären, es sei ihre Aufgabe dafür zu sorgen, dass ich bald an einem besseren Ort wäre, wo ich weder ignoriert noch missbraucht noch ausgesetzt werden könnte oder auf mich alleine gestellt wäre - einem Ort der Liebe und des Lichts, vollkommen anders als dieser irdische Ort. Und mit meiner letzten Kraft versuchte ich ihr mit einem Klopfen meines Schwanzes zu verstehen zu geben, dass mein "Wie konntest Du nur?" nicht ihr galt. Du warst es, mein geliebtes Herrchen, an den ich dachte. Ich werde für immer an Dich denken und auf Dich
warten. 

Möge Dir ein jeder in Deinem Leben so viel Loyalität zeigen.

------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Die Geschichte von Lea...........
Ich weiß nicht mehr viel von dem Ort, wo ich geboren bin. Es war eng und dunkel und nie spielte ein Mensch mit uns. Ich erinnere mich noch an Mama und ihr weiches Fell, aber sie war oft krank und auch sehr dünn. Sie hatte nur wenig Milch für mich und meine Schwestern und Brüder. Die meisten von ihnen waren plötzlich gestorben. Als sie mich von meiner Mutter wegnahmen, hatte ich furchtbare Angst und war sehr traurig. Meine Milchzähne waren kaum durchgestoßen und ich hätte meine Mama noch so sehr gebraucht. Arme Mama es ging ihr soschlecht. Die Menschen sagten, dass sie jetzt endlich Geld sehen wollten und das das Geschrei meiner Schwester und mir ihnen auf die Nerven ginge. So wurden wir eines Tages in eine Kiste gepackt und fortgebracht. Wir kuschelten uns aneinander und fühlten, wie wir beide zitterten, beinahe Ohnmächtig vor Angst. Niemand kam, um uns zu trösten. All diese seltsamen Geräusche und erst Gerüche - wir sind in einem "Petshop", einem Laden, wo es viele verschiedene Tiere gibt. Einige miauen, einige piepsen und pfeifen. Wir hören auch das wimmern anderer Welpen. Meine Schwester und ich drücken uns immer enger zusammen, in dem kleinen Käfig. 
Manchmal kommen Menschen und schauen uns an, oft auch kleine Menschen die sehr fröhlich aussehen, als wollten sie mit uns spielen. Tag um Tag verbringen wir in unserem kleinen Käfig. Manchmal packt uns jemand und hebt uns hoch, um uns zu begutachten. Einige sind freundlich und streicheln uns, andere sind grob und tun uns weh. Oft hören wir sagen "oh sind die süß, ich will einen haben" aber dann gehen die Menschen wieder fort. Letzte Nacht ist meine Schwester gestorben. Ich habe meinen Kopf an ihr weiches Fell gelegt und gespürt, wie das Leben aus ihrem dünnen Körper gewichen ist. Als sie sie am Morgen aus dem Käfig genommen haben, sagten sie, sie sei krank gewesen und ich soll verbilligt abgegeben werden, damit ich bald wegkomme. Niemand beachtete mein leises Weinen, als mein kleines Schwesterchen weggeworfen wurde. 
Heute ist eine Familie gekommen und hat mich gekauft. Jetzt wird alles gut, dachte ich mir. Es sind sehr nette Leute, die sich tatsächlich für MICH entschieden haben. Sie haben gutes Futter und einen schönen Napf für mich gekauft. Ein kleines Mädchen trägt mich ganz zart auf den Armen. Ihr Vater und ihre Mutter sagen, ich sei ein ganz süßes, braves Hündchen. Ich heiße jetzt Lea. Ich darf meine neue Familie sogar abschlabbern, das ist wunderbar. Sie lehren mich freundlich was ich darf und was ich nicht darf. Sie passen auf mich auf, geben mir herrlichen Essen und viel,viel Liebe.Nichts will ich mehr, als diesen wunderbaren Menschen gefallen und nichts ist schöner, als mit dem kleinen Mädchen herumzutollen und zu spielen.
Erster Besuch beim Tierarzt. Es war ein seltsamer Ort, mir schauderte. Ich bekam einige Spritzen. Meine beste Freundin, das kleine Mädchen, hielt mich sanft und sagte, es wäre ok, dann entspannte ich mich. Der Tierarzt schien meinen geliebten Menschen traurige Worte zu sagen, sie sehen ganz bestürzt aus. Ich hörte etwas von schweren Mängeln und von Dysplasie und von Herz zwei. Er sprach von wilden Züchtern und das meine Eltern nie gesundheitlich getestet worden seien. Ich habe nicht von alledem verstanden, aber es war furchtbar, meine Familie so traurig zu sehen. Jetzt bin ich sechs Monate alt. Meine gleichaltrigen Artgenossen sind wild und stark, aber mir tut jede Bewegung schrecklich weh. Die Schmerzen gehen auch nie weg. Außerdem bekomme ich gleich Atemnot, wenn ich jetzt mit dem kleinen Mädchen spiele. Ich möcht so gerne ein kräftiger Hund sein, aber ich schaffe es einfach nicht. Vater und Mutter sprechen über mich. Es bricht mir das Herz, alle so traurig zu sehen. In der Zwischenzeit war ich oft beim Tierarzt und immer hieß es "genetisch" und "nichts zu machen". Ich möchte so gerne draußen in der Sonne mit meiner Familie spielen, möchte rennen und hüpfen. Es geht einfach nicht. Letzte Nacht war es schlimmer als eh und je. Ich konnte überhaupt nicht aufstehen, um zu trinken, ich 
konnte nur noch schreien vor Schmerzen.Sie tragen mich ins Auto. Alle weinen. Sie sind so seltsam, was ist los? War ich böse? Sind sie böse auf mich?Nein, nein sie liebkosen mich ja so zärtlich. Ach wenn nur diese Schmerzen aufhören würden! Ich kann nicht mal die Tränen des kleinen Mädchen ablecken, aber wenigstens erreiche ich ihre Hand. Der Tisch bei Tierarzt ist kalt. Ich habe Angst. Die Menschen weinen in mein Fell, ich fühle, wie sehr sie mich lieben. Mit Mühe schaffe ich es, ihre Hand zu lecken. Der Tierarzt nimmt sich heut viel Zeit und ist sehr freundlich, ich empfinde etwas weniger 
Schmerzen. Das kleine Mädchen hält mich ganz sanft, ein kleiner Stich...Gott sei Dank, der Schmerz geht zurück. 
Ich fühle tiefen Frieden und Dankbarkeit. Ein Traum? Ich sehe meine Mama, meine Schwestern und Brüder auf einer großen grünen Wiese. Sie rufen mir zu, dass es dort keine Schmerzen gibt, nur Friede und Glück. 
So sage ich meiner Menschenfamilie "Aufwidersehen", auf die einzige mir mögliche Weise: "Mit einem sanften Wedeln und einem kleinen Schnuffeln."
Viele glückliche Jahre wollte ich mit euch verbringen, es hat nicht sein sollen. Statt dessen habe ich euch so viel Kummer gemacht. Es tut mir leid, ich war halt nur eine Ware!

------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

 

 

Kostenlose Webseite von Beepworld
 
Verantwortlich für den Inhalt dieser Seite ist ausschließlich der
Autor dieser Homepage, kontaktierbar über dieses Formular!